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Das Soziale Zentrum ist ein fester Bestandteil des sozialen Lebens in Dortmund. Ein Plus an Lebensqualität für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren war und ist die Zielsetzung der Beschäftigten des Sozialen Zentrums Dortmund e.V.

Beratungsstelle Westhoffstrasse
Westhoffstraße 8-12
44145 Dortmund

Fax: 02 31 - 84 03 41

Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Nordrhein-Westfalen
www.paritaet-nrw.org

Unsere Standorte

Ein Jahr Des Aufholens

Ein Jahr des Aufholens

Die Beratungsstelle Westhoffstraße ist einer von vier Fachbereichen des Sozialen Zentrums. Insgesamt 45 Mitarbeiter*innen kümmern sich um die Themen und Aufgaben der angegliederten Fachstellen und Beratungsbereiche. Das Resümee für das Jahr 2022? „Ein Jahr des Aufholens. Und ein sehr herausforderndes Jahr“, sagt Tim Klockenbusch als einer von zwei Fachbereichsleitern. Kollegin Maria Preuß nickt zustimmend. „Wir haben ein Jahr erlebt, das einen erhöhten Bedarf einerseits und den Wunsch nach Normalität andererseits deutlich gemacht hat“, so Klockenbusch. „Besonders die Familien brauchen nach den Erfahrungen mit der Pandemie wieder mehr Stabilität“.

Die Beratungsstelle Westhoffstraße hat über alle Bereiche Kontakt zu mehr als 5000 Familien im Jahr.  „Die Herausforderungen habe das Team trotz oder wegen der Belastungen enger zusammenrücken lassen“, so Maria Preuß. „Auch für uns war es ein Jahr des Aufholens nach Corona“. Unter dem Motto stehen derzeit eine ganze Reihe von Förderprogrammen für Kinder und Jugendliche. Von Bewegung über gemeinsames Spiel bis hin zur Hausaufgabenbetreuung, die zwei Mal pro Woche in der Beratungsstelle stattfindet. „Wir sind sehr froh, dass das derzeit so gut angenommen wird“, sagt Maria Preuß. „Zusammen mit dem Kontakt zu vielen Eltern sind wir zunehmend wieder eine Begegnungsstätte“, fügt Klockenbusch hinzu.

Weiterhin ein Bewegungsangebot

Deutlich wird dies auch, wenn an jedem Mittwoch das Sportmobil des Dortmunder Stadtsportbundes kommt. Bis zu 60 Kinder tummeln sich dann entweder im Garten oder je nach Witterung im Saal an der Westhoffstraße. „Wir freuen uns sehr, dass das Angebot auch im nächsten Jahr weitergeführt werden kann“, sind sich Maria Preuß und Tim Klockenbusch einig.

Dankbar sind alle Kolleginnen um die Erweiterung der Fachstelle Hilfen bei sexualisierter Gewalt mit einer weiteren Stelle der Spezialisierten Beratung. Gleichzeitig wurden im Jahr 2022 drei Mitarbeiterinnen zu qualifizierten Kinderschutzfachkräften ausgebildet. Eine wertvolle Ergänzung nach Klockenbusch für das gesamte Team war die Qualifizierung im Bereich der interkulturellen Sensibilität in Beratungen.

Aufholen weiterhin als Programm

Einige Themen für das kommende Jahr 2023 stehen schon fest. „Wir werden uns mehr als bisher im Bereich Gesundheit etwa mit dem Thema bewusste Ernährung befassen“, so Tim Klockenbusch. Neben dem Thema Adipositas gehe es zunehmend immer mehr auch um die Themen Magersucht und Bulimie bei jungen Menschen. „Ohnehin ist das Aufholen nach der Pandemie weiterhin Programm. Das wird einige Jahre dauern, bis wir auch angesichts der weiterhin existierenden Krisen wieder so etwas wie Normalität erreichen“, ist sich der Fachabteilungsleiter sicher.

Nahezu immerwährendes Thema ist für die beiden Fachabteilungsleiter das der Finanzierung. „Wir machen gegenüber Förderstellen immer wieder sehr deutlich, dass es nicht ausreicht, die Leistung des Personals und die Sachkosten zu bezahlen“, so Maria Preuß. Selbst als kleiner sozialer Träger mit insgesamt aktuell etwa 150 Mitarbeiterinnen brauche es ein Mindestmaß an Verwaltung und Organisation.

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